Zollbestimmungen

Teneriffa gehört zu Spanien und damit zur EU. Die Kanaren sind, vergleichbar mit der Insel Helgoland, eine EU-Sonderzone mit eigenen Bestimmungen. Dadurch dass hier andere steuerrechtliche Regelungen bestehen, sind die Preise von zum Beispiel Zigaretten oder Alkohol deutlich günstiger als in anderen EU-Staaten.

Die Zollbestimmungen sind für Reisende erst dann wirklich wichtig, wenn es zurück nach Deutschland geht und man die mitgebrachten Waren gegebenenfalls verzollen muss. Zollfrei einführen darf man Waren, die für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind. Dabei sind auch Souvenirs und Mitbringsel für Verwandte oder Freunde inbegriffen. Für solche Waren zum Eigengebrauch gelten dann folgende Mengenbeschränkungen: Tabakwaren dürfen bis zu 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Rauchtabak eingeführt werden, wobei diese Waren anteilig gemischt werden dürfen. An alkoholischen Getränken darf pro Person über 17 Jahren höchstens 1 Liter Hochprozentiges (über 22 Vol% Alkohol) oder 2 Liter Wein oder Likör mit bis zu 22 Vol% oder 4 Liter Sekt bzw Wein oder auch 16 Liter Bier eingeführt werden. Alles, was darüber hinaus geht, muss verzollt werden. Vorsicht ist geboten, wenn man am Flughafen in Teneriffa noch schnell ein tolles Angebot im Duty Free Shop nutzen möchte, im Koffer aber vielleicht schon die zulässige Höchstmenge mit sich führt.

Es gibt ebenfalls Beschränkungen für Treibstoffe, was jedoch bei Touristen, die mit dem Flugzeug reisen, weniger eine Rolle spielt. Ansonsten dürfen Erwachsene Reisende Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro eingeführt werden. Das betrifft zum Beispiel Kleidungsstücke, Schmuck, Souvenirs, Haushaltsartikel oder Elektroartikel. Kinder unter 15 Jahren haben eine Maximalgrenze von 175 Euro zu beachten. Um sicher zu gehen, dass es am Zoll keine Schwierigkeiten gibt, sollte man bei Anschaffungen im Urlaub die Kassenbons aufheben, um im Zweifelsfall einen Beleg dafür zu haben, wie teuer oder günstig die gekauften Waren tatsächlich waren.