Weinmuseum

Das Weinmuseum auf Teneriffa heisst auch La Baranda und hat sich der Förderung und der Werbung für einheimische Qualitätsweine verschrieben. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde renoviert und ist heute ein Treffpunkt für Weinliebhaber aus Teneriffa und aller Welt. Einen Teil der Fläche des historischen Gebäudes belegt das Museum für Weinanbau und Weine der Insel Teneriffa. Es befindet sich in der Ortschaft El Sauzal und ist inselweit aber auch über internationale Grenzen hinaus bekannt.

Auf Teneriffa gibt es fünf hauptsächliche Weinanbaugebiete, wovon die Region um das Orotava Tal die bekannteste sein dürfte. 19 Weine, die auf den Hängen des Valle de la Orotava wachsen, wurden mit 80 von 100 Punkten bewertet. Aus der Weinanbaugegend Güimar wurden sogar 26 Weinsorten mit mehr als 80 von 100 Punkten prämiert und zählen daher zu den besonders hochwertigen spanischen Weinen. Wer La Baranda besucht, der kann hier natürlich Weine aus allen fünf Anbaugebieten probieren und kaufen. Insgesamt werden auf Teneriffa 146 Weine hergestellt.

Die Reben werden auf dem Vulkanboden angebaut und profitieren von dem besonderen Klima auf den Kanaren. Nicht nur die nordafrikanischen Temperaturen und Klimaverhältnisse verschaffen den Trauben besonders viele Sonnenstunden, auch der dunkle, fast schwarze Boden speichert Wärme und tut seinen Teil zu optimalen Verhältnissen für die Traubenernte.

Im Weinmuseum erfährt der Besucher nicht nur alles Wissenswerte über den Weinanbau und die Weinlese im Allgemeinen und auf der Kanareninsel im Besonderen, sondern auch über die Geschichte des Weinanbaus und über die einzelnen Weinsorten, die hier angeboten werden. Das Weinmuseum hat montags geschlossen und an allen übrigen Tagen seine Pforten für interessierte Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag und Jahreszeit. Neben der normalen Ausstellung werden hier aus Vorträge und Seminare organisiert sowie Weinverkostungen, zu denen man sich im Voraus anmelden sollte.