Geographie

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantischen Ozean vor der marokkanischen Küste. Sie gehören zu Spanien, sind geographisch aber eher ein Teil von Afrika, was sich vor allem im Klima bemerkbar macht. Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren und man kann sie von Deutschland aus in etwa vier Flugstunden erreichen.

Teneriffa ist etwa 2000 Quadratmeter groß und die Insel hat eine Nord-Süd Ausdehnung von 80 Kilometern, sowie eine Ost-West Ausdehnung von etwa 50 Kilometern. Entstanden ist die größte der Kanarischen Inseln wie alle ihre Nachbarinseln durch vulkanische Aktivitäten und sie ist daher auch von Gebirgen, Schluchten und felsigen Landschaften geprägt. Im Nordosten liegt das und im Nordwesten das Teno-Gebirge, die beide schon sehr alt sind. Im Zentrum von Teneriffa befindet sich ein rundes Vulkanmassif mit einem Hochplateau, wo auch der der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens steht. Von dem 3715 Meter hohen Berg aus kann man bei gutem Wetter bis zu den Nachbarinseln La Gomera und Gran Canaria blicken.

Neben den gebirgigen Gegenden ist Teneriffa natürlich auch für seine Strände beliebt. Die Insel hat mehr als 350 Kilometer Küste, die zum Großteil sehr felsig ist. Auf 24 Kilometern jedoch findet man schöne Lavastrände, die wegen ihrer dunklen Farbe auch als schwarze Strände bezeichnet werden. In Los Cristianos und El Medano gibt es zwei herkömmliche Sandstrände, denen jedoch auf künstlichem Wege dem Tourismus zu Liebe nachgeholfen wurde. Badetourismus hat sich eher im Süden der Insel entwickelt, weil die Küsten im Norden sehr steil sind und es dort nur selten Zugang zum Meer gibt.

Dank der großen landschaftlichen Vielfalt ist Teneriffa eine sehr abwechslungsreiche Insel, die sowohl Badegäste als auch Wanderer und andere Sportbegeisterte anzieht. Auch Naturliebhaber kommen in der Vulkanlandschaft auf ihre Kosten, denn die Kiefern- und Loorbeerwälder bieten vielen Arten Lebensraum. Flüsse oder Seen gibt es auf Teneriffa nicht.