Sport auf Teneriffa

Die Kanarischen Inseln sind dank der konstanten Temperatur ein beliebtes Reiseziel während des ganzen Jahres. Mit ca. 80 Kilometern Länge und einer Breite von 50 Kilometern ist Teneriffa die größte Vulkaninsel der Region. Die spanische Insel wurde ursprünglich durch die Guanchen besiedelt. Wahrscheinlich setzten die Guanchen etwa 3.000 vor Christus als Wüstenbewohnern der Sahara über. Die Hellhäutigkeit der Altkanarier (Ureinwohner der Kanarischen Inseln) wird durch einen phönizischen Einfluss etwa 1.100 vor Christus vermutet. 1495 nach Christus wurden die Guanchen von Spanien besiegt und seitdem ist Teneriffa in spanischer Hand. Wie auch die Balearen wurde den Kanaren 1982 der autonome Status zuerkannt.

Bereits beim Anflug auf die Insel fällt der „Pico del Teide“ auf. Er ist der mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens. Der ihn umschließende Nationalpark „Caldera“ ist ein Muss für alle Freunde der Fauna & Flora. Vor gefährlichen Raubtieren hat sich auf Teneriffa niemand zu fürchten. Außer Waldkatzen sind auf der Insel keine vierbeinigen Räuber bekannt. Besonders zu empfehlen ist eine Wanderung durch die Masca Schlucht. Auf dem Marsch sind einzigartige Pflanzen wie die kanarische Kiefer, Drachenbäume oder Weihnachtssterne zu finden. Das urige Bergdorf Masca kann nur zu Fuß durch die Schlucht oder über das Meer erreicht werden.

Das Meer selbst bietet eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Insgesamt 27 Strände sind mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Diese steht für eine anhaltend gute Badewasserqualität. Die Sandstrände im Süden Teneriffas verfügen über ausgezeichnete Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen. Im Norden der Insel sind reine Sandstrände wegen Flut und Strömung leider kaum vorhanden. Dafür werden in dieser Region diverse Bademöglichkeiten in Meerwasserbecken angeboten, die das ganze Jahr genutzt werden können. Das beste Tauchcenter des Atlantiks betreiben laut der Zeitschrift „Tauchen“ Heinz und Petra Scheffler in Playa Paradiso. Der Barakuda Club bietet im eigens angelegten Meerwasserpool unter anderem Anfängerkurse in Deutsch an. Bei einer Sichtweite von etwa 30m liegt die perfekte Tauchtiefe bei 10-40 Metern. Tauchgänge werden von diversen Basen vom Land oder vom Boot aus veranstaltet. Profis wechseln von den Grotten im Wasser vor der südlichen Küste schnell an die gegenüberliegende Seite, um in den Schlot eines inaktiven Vulkans aufzutauchen. Selbstverständlich werden auch auf Teneriffa Bootsausflüge unternommen. Neben Küstentrips mit diversen Motorboten erfreut sich das Segeln und Surfen großer Beliebtheit. Wasserski, Parasailing und Tretbootfahren sind an den meisten Orten Standardprogramm. Abgelegene Buchten und idyllische, unberührte Küstenstreifen können mit Kanus und Kajaks erkundet werden.

Und wer es etwas ruhiger angehen will, kann sich auf einem der neun Golfplätze vergnügen oder einen geführten Gruppenausritt beispielsweise von dem Reiterhof Finca Estrella aus buchen. Der Wasserpark in Adeje ist rund um die Uhr geöffnet, und bietet neben 18 Wasserrutschen im Delphinarium mehrere Shows täglich an.

Langweilig wird’s auf Teneriffa lediglich dem Regenschirm.